Test ContiSportAttack5 auf Straße und Rennstrecke: Was kann der 20:80 Reifen – und was nicht?
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Source: Test ContiSportAttack5 auf Straße und Rennstrecke: Was kann der 20:80 Reifen – und was nicht? by Motorradmagazin.
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Noch ein neuer, wichtiger Reifen im 2026er-Programm von Conti: Neben dem TKC 802 bringen die Deutschen mit dem SportAttack 5 ein verbessertes Flaggschiff in ihrer supersportlichen Straßenpalette. Zur Einordnung: Conti hat einen noch rennsportorientierteren Pneu mit Straßenzulassung im Programm: den RaceAttack 2 Street. Dieser richtet sich mit 80:20 zugunsten der Rennstrecke eindeutig an jene Fahrer, die den Reifen überwiegend auf der Rennstrecke einsetzen wollen und daher mit Kompromissen auf der Straße einverstanden sind.
Der SportAttack 5 wiederum ist genau in die andere Richtung gepolt: 80% Straße, 20% Rennstrecke. Er versteht sich also als perfekte Variante für all jene, die mit ihren Superbikes oder Hypernakeds überwiegend auf der Straße unterwegs sind, aber damit ruhig auch einmal auf die Rennstrecke abbiegen können; dort gibt er sich unkompliziert, verlangt weder nach Reifenwärmern noch nach einer Absenkung des Reifendrucks. Und als Straßenreifen erfüllt er natürlich alle sicherheitsrelevanten Disziplinen, sprich gute Performance im Nassen. Dazu kommen wir gleich.
Zuvor noch eine Info zum Reifenprogramm: der SportAttack 5 ersetzt den SportAttack 4, der hiermit aus dem Programm gestrichen wird. Mit etwas simplerer Technologie (und zu günstigeren Preisen) bleiben aber die älteren Varianten SportAttack und Sportattack 2 weiter im Programm.
Nun zum neuen Reifen. Der Sportattack 5 wurde grundlegend überarbeitet, bietet also ein neues Profildesign, eine neue Laufflächenmischung und eine veränderte Karkassenkonstruktion. Gehen wir die Punkte im Detail durch:
• Das neue Profildesign. In der Mitte der Lauffläche verzichtet der Sportattack 5 gänzlich auf ein Profil, wirkt damit wie ein Slick. Das erhöht die Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten und beim Bremsen. Ebenso kein Profil weist der Reifen ganz außen an den Flanken auf – auch das soll ein Slick-Feeling vermitteln und viel Grip dort bieten, wo man’s am notwendigsten braucht: bei ganz tiefen Schräglagen. Im mittleren Bereich wiederum gibt es optimierte Negativareale, die für eine gute Wasserverdrängung bei Regen sorgen. Dazu kommen noch so genannte „Mini-Cuts“ an der Flanke: Sie verbessern das Aufwärmverhalten.
• Die neue Laufflächenmischung. Ein erhöhter Silica-Anteil erhöht den Nassgriff. In dieser Disziplin ist einer der größten Fortschritte gegenüber dem SportAttack 4 zu verzeichnen. Aber auch im Trockenen bietet er etwas mehr Grip. In Zahlen ausgedrückt: Bei Messungen am Contidrom war der SportAttack 5 im Trockenen um 1,2 Sekunden, im Nassen um 2,2 Sekunden schneller als sein Vorgänger. Beim Fahren im Regen ergibt sich daraus also mehr Sicherheit.
• Die Karkassenkonstruktion. Hier kommt nun die MultiZone-Gürtelkonstruktion von Conti zum Einsatz. Dies bedeutet, dass die radial verlaufenden Stahlgürtel im Mittelbereich des Reifens enger zusammenrücken, in den Flankenbereichen weiter voneinander entfernt positioniert werden. Dies hat natürlich Einfluss auf die Steifigkeit, was wiederum aufs Fahrverhalten durchschlägt: Die Steifigkeit in der Mitte sorgt für Stabilität – insbesondere auch beim Bremsen! –, die Flexibilität an den Flanken für agileres Handling und ein besseres Feedback für die Fahrerin/den Fahrer. Auch ein wenig Gewicht soll der Reifen dank dieser Konstruktion eingespart haben.
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